Wirtschaftliche Optimierung des Tragwerks bereits ab LPH 2 HOAI § 49

Oft werden wir auf der Grundlage der fertigen Bauantragspläne des Architekten mit der Tragwerksgenehmigungs- und –ausführungsplanung (LPH 4 und 5 HOAI) beauftragt. Mit diesen Bauantragsplänen sind jedoch grundsätzliche Konstruktionsdetails wie z. B. Materialien und Dimensionierung bereits festgelegt. Potentielle konstruktive Optimierungsmöglichkeiten bleiben damit ungenutzt.

Insbesondere bei komplexen Tragwerkssystemen wie z. B. bei Rahmenkonstruktionen von Hallen oder  weitspannenden, mehrfeldrigen Deckenkonstruktionen können nur im Rahmen der  LPH 2 (Vorplanungen) die verschiedenen möglichen statischen Lösungskonzepte bzgl. der wesentlichen konstruktiven Details, der Baustoffe, des Herstellungsverfahrens und der Gründungsvarianten   in einem Variantenvergleich untersucht und optimiert werden. Bei Verwendung  moderner Rechenverfahren wie der Finite Elemente-Methode oder dreidimensionalen Gebäudeprogrammen können wir bereits in der Vorplanung verschiedene Konstruktionsvarianten vom Dach bis zur Gründung vorbemessen und für unsere Kunden optimieren. Erst für diese wirtschaftlich optimierten Konstruktionsvariante werden die wesentlichen konstruktiven Details festgelegt  und damit verlässliche Grundlagen für eine erste, belastbare Kostenschätzung gelegt.
In der nachfolgenden Entwurfsplanung (LPH 3) erarbeiten wir für unsere Kunden die endgültige Tragwerkslösung, in welcher die übrigen Fachplanungen aus der Objektplanung wie z.B.  der Haustechnik berücksichtigt werden. In einer überschläglichen statischen Berechnung bemessen wir grundlegende Details, Dimensionen von Haupttraggliedern und Verbindungsmittel des Tragwerks vor und unterstützen damit unsere Kunden bzw. deren Architekten bei Erstellung der Kostenschätzung. Nutzen Sie unsere Kompetenz und lassen Sie sich von uns bei der wirtschaftlichen Planung Ihres Tragwerks beraten.




 

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